Formen und Energien von Kraft- und Heilsteinen

Formen und EnergienDie Formen und Energien von Kraftsteinen können drei verschiedenen Kategorien zugeordnet werden.

1. Schmucksteine: Dabei handelt es sich um geschliffene, polierte und oft eingefasste Edelsteine. Derartig umfassend bearbeitete Steine sehen zwar sehr schön aus, haben jedoch die geringste Wirkung und werden bei der Runenarbeit weniger verwendet.

2. Trommelsteine: Sie haben ihren Namen von der Bearbeitungsweise. Die Rohsteine kommen zusammen mit einem Schleifmittel (Sand, Walnussschalen, Siliciumkarbid o.ä., oft mit Wasser oder Öl vermischt) in eine sogenannte Steintrommel. Durch Dreh- (Trommel) oder Rüttelbewegung (Spirator) werden Kanten und Spitzen abgeschliffen und man erhält gerundete Steine mit glatter Oberfläche.

Beispiele für die Verwendung von Trommelsteinen:

  • Bruchstücke von getrommelten Achatscheiben
  • Angeschliffener (angetrommelter) Bergkristall mit Bruchkanten
  • Kleine Trommelsteine von Hämatit. Getrommelter Hämatit ist ebenso wirkungsvoll wie Rohsteine.

3. Rohsteine: Sie sind die ursprüngliche Form der Kraftsteine und besitzen auch die ursprüngliche und damit stärkste Kraft. In ihnen fließt ungebändigte Energie. Rohsteine sind für die Verbindung mit Runen die bevorzugte Kategorie!

Schönheit oder Wirkung?

Geschliffene und polierte Kraftsteine kommen bei Kunden definitiv besser an. Es kann sogar passieren, dass man wegen „schlechter Verarbeitung“ kritisiert wird. Aber: Wer ein Schmuckstück haben möchte, soll bitte zu Brigitte Bijou oder einem Juwelier gehen. Völven und Runer sind keine Schmuckdesigner. Zweckmäßigkeit und Wirksamkeit unserer „Produkte“ (ich denke da speziell an Amulette und Talismane) stehen im Vordergrund. Wenn es dann noch schön aussieht, um so besser.

Unverträgliche Energiearten

Kraftsteine wirken ebenso wie Heilsteine durch elektromagnetische Energien und die Dichte des Materials. Runen vertragen sich mit elektromagnetischer Energie gar nicht gut. Nun sollte man eigentlich annehmen, dass man Kraftsteine und Runen nur schwer verbinden kann und grundsätzlich stimmt das auch.

Glücklicherweise gibt es eine Lösung für dieses Problem: Bernstein.

Wird die Rune in Bernstein geritzt und dieser mit dem Kraftstein verbunden, verändert sich ihre Wirkung. Dabei empfehle ich als Faustregel, dass der Bernstein mindestens doppelt so groß sein soll wie der Kraftstein. Am besten lässt es sich wohl so beschreiben, dass Bernstein die ansonsten unverträglichen Energien harmonisiert.

Bis vor wenigen Jahren gab es nur die Möglichkeit, Kraftstein und Bernstein mit Birkenpech zu verbinden um eine kombinierte Wirkung zu erreichen. Leider hinterlässt Birkenpech schnell unschöne Flecken auf Haut und Kleidung. Durch eine Zufallsentdeckung kann auch dieses Problem gelöst werden. Mit Bernsteinpulver (beim Schleifen des Bernsteins sammeln) vermischtes Epoxidharz (kein Acrylharz!) funktioniert ebenso gut, wenn nicht sogar besser, als Birkenpech. Es ist absolut ausreichend, Bernsteinpulver und Epoxidharz im Verhältnis 1-5 zu 95-99 zu mischen. Mehr Bernsteinpulver bringt auch keine besseren Ergebnisse.

Fazit: Formen und Energien von Kraftsteinen haben einen großen Einfluss auf die Wirkung von Runen.


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